Zeitregeln

Zu den Zeitregeln

In den offiziellen Kampfreglen wird eine Dauer des Wettkampfes festgelegt. Je nach Altersgruppe variiert diese Kampfzeit. Feststehend ist nur die Zeit, die bei einme Haltegriff zum Ippon (25sec.) bzw. zu einer Wertung führt. Außerdem gib es ungefähre Zeitangeben. z.B. beim Ansatz auf der Warnfläche (2 bis 5 sec.).

Veränderung von Zeitregeln

1. Variante

Prinzip: Innerhalb einer vorgegebenen Zeit soll eine gewisse Leistung erbracht werden.

A + B versuchen, den Partner mindestens zweimal innerhalb von drei Minuten zu werden oder mindestens fünf echte Wurfansätze zu machen oder “Spaß”-Aufgaben zu lösen wie z.B. den Partner mindestens fünfmal innerhalb von zwei Minuten im Bodenkampf auf den Rücken zu ticken. Bei Nichterbringen der Leistung erfolgt die “Bestrafung” z.B. durch Sich-werfenlassen, zehn Befreiungen aus Haltegriffen oder ähnlichen.

Ziel: Zeitdruck, Spannung, Aktivität

2. Variante

Der Kampfrichter unterbricht den Kampf zu beliebiger zeit durch “Sono-mama” (“Nicht mehr bewegen!”). A + B, die soeben im Bodenkampf waren, verharren sofort und C, der Kampfrichter, wechelt für einen der beiden Kämpfenden (für den z.Zt. “Unterlegenen”) ein, so dass Partner A oder B nunmehr Kampfrichter ist.

Ziel: Taktisches Verhalten schulen

3. Variante

Normalerweise beginnt der Kampf mit “Hajime” und endet mit “Sore-made”. Nunmehr ertänt im Randori alle 20 Sekunden ein Zeitzeichen. Mit jedem zeitsignal ist eine neue Aufgabe für einen der Kämpfer verbunden (die ggf. nur mit ihm besprochen wurde, ohne den anderen einzuweihen). Der andere muss sich möglichst schnell auf das veränderte Kampfverhalten einstellen.