Taktische Regeln

Zu den Taktischen Regeln

Unter Taktischen Regeln versteht man solche, die nicht offiziell im Reglement festgeschrieben sind, die sich aber aus den offiziellen Regeln indirekt ableiten lassen. Hierzu gehören im Judo z.B.

  • das Herausdrängen eines Partners, damit dieser eine Strafe bekommt,
  • das eigene Herausarbeiten aus der Mattenfläche im Bodenkampf
  • das Halten eines eigenen Wertungsvorsprungs, d.h. das Entwickeln von Scheinaktivitäten
  • das Übergehen vom Stand- in den Bodenkampf, ohne “Ziehen des Parterns in die Bodenlage”
  • der Griffkampf usw.

Veränderung von Taktischen Regeln

1. Variante

Trainer haben im allgemeinen eine unterstützende Funktion. Sie sollten vom Mattenrand während des Wettkampfes Anweisungen geben, die kurz und treffen dem Schützlich weiterhelfen. In diesem Randori, in dem sich A + B gegenüberstehen, sind zugleich deren Trainer c + D am Mattenrand. Diese geben ihren Athelten Anweisungen (ob sinnvoll oder nicht spielt dabei keine Rolle), die diese versuchen, so gut es geht in die Tat umzusetzen.

2. Variante

Ziel des Kumi-kata (Griffkampes) zu Beginn eines Wettkampfes ist es, einen möglichst optimalen Griff für die eigene Technik zu erarbeiten. Daraus kann eine taktische Regel abgeleitet werden, die lautet: Versuche das Fassen des Partners solange wie möglich zu verhindern und selbst so schnell wie möglich zum eigenen Griff zu gelangen. A + B zeigen sich vorher den von ihnen angestrebten Griff. Wem die Durchsetzung seines Griffe zuerst gelingt, darf den anderen werfen.

Weitere Ideen

Besonders die Situation am Mattenrand lässt viele Varianten zu.