Steigerungen der Falltechniken

Steigerungen (Fritz)

Berühren und fallen

Beide sitzen sich in der Hocke gegenüber. Der eine Partner gibt durch Berührung vor, welche Fallübung der andere ausführen soll (z.B. am linken Knie, dann links seitwärts; am rechten Oberarm, dann schräg nach rechts vorne; an der Brust, dann rückwärts).

Durch Hindernisse in Höhe und Weite variieren

Falltechniken steigern durch immer schwierigere Hindernisse, z.B. für die Fallrolle vorwärts

  • in der Höhe: Zunächst legt sich ein Partner als Hindernis vor den anderen, dann in der kleinen Bankposition, dann auf Händen und Knien, dann im gebückten Stand.
  • in der Weite: Zunächst werden zwei Gürtel, einer als Absprunglinie der andere als Ziellinie, in geringem später größerem Abstand ausgelegt. Dann rollt/wälzt sich ein Partner vor den anderen, der (mit Augenmaß) abspringen und über den anderen rollen muss; dann ein Judoka in Bankstellung oder Bauchlage, dann zwei, dann drei usw.

Aber vorsichtig! Bei allen Steigerungen darf die Qualität der Falltechnik nicht leiden! Kein Übermut!!

Über den Gürtel!

Zwei Gürtel werden zusammengeknotet und von zwei Judoka an der linken und rechten Mattenseite gehalten. Diese bewegen sich nun zum anderen Mattenende. Die Aufgabe der übrigen Judoka ist es z.B. rückwärts über den Gürtel zu fallen, darunter durchzutauchen, darüber zu rollen, darüber zu hüpfen usw. Auf eine einigermaßen gleichmäßige Verteilung der Judoka auf der Matte achten!

Domino-Fallen

Achte auf die Gruppe! Die Gruppe stellt sich im Innenstirnkreis auf. Der Reihe nach fallen alle rückwärts und achten dabei auf einen möglichst nahtlosen Anschluss an den Vordermann. Auch seitwärts (mit dem Kopf nach außen fallen, Füße nach innen) oder bei genügend großer Mattenfläche auch als Außenstirnkreis vorwärts fallen.

Bahnen-Fallen

Zwei Gürtel werden in etwa Mattenabstand ausgelegt. Durch diese Gürtelgasse soll die Judorolle vorwärts ausgeführt werden. Wer patzt und überrollt muss eine kleine Aufgabe ausführen.