Verbesserung des Kontakts 
 bei Sicheltechniken

Zwar gelingt es oftmals bei Sicheltechniken ein Bein einzuhängen oder einzuhaken, nicht jedoch den notwendigen engen Oberkörperkontakt im ersten Angriff herzustellen. Durch eine hüpfende Bewegunq auf dem Standbein versucht Tori dichter an Uke heranzukommen, damit den Oberkörper Ukes besser kontrollieren zu können und das Gleichgewichtbrechen zu verstärken. Beim Ken-ken handelt es sich also um eine Form des unaufhörlichen Angriffs (vgl. P.Hermann, 1977, S.29, Beispiel Ko-uchi-qari), bei der Tori, schon im Wurfansatz stehend, durch eine hüpfende Bewegung versucht seine Position zu Uke für die Wurfausführung zu optimieren. Leicht gerät Tori jedoch beim Ken-ken (gerade bei Sicheltechniken) selbst aus dem Gleichgewicht.

Von diesem Prinzip des Ken-ken ist Reginas Methode grundsätzlich verschieden:

    1. Sie greift durch einen weiten Ausfallschritt das hinten stehende oder sich nach rückwärts bewegende Bein Ukes an und hakt sich mit dem sichelnden Bein ein.

    2. Sie belastet das eingehakte Bein, so dass es kurzzeitig zum Standbein wird. Das nunmehr freie Bein kann mit einem kleinen Sprung dicht an Uke herangebracht werden~ wird sofort voll belastet und das eingehakte Bein ist erneut frei, um die Sichel-Technik vollenden zu können.

O-soto-gari

  

 

Uke bewegt sich rückwärts und Regina greift mit einem weiten Ausfallschritt mit dem rechten Bein, das linke des Gegners an.

  

Sie hakt sich ein, setzt den rechten Fuß ab und hat nunmehr das linke entlastet.

 

Sie springt mit dem linken Bein nach vorne dicht neben Uke und kann nun das angegriffene Bein Ukes weg sicheln.

O-uchi-gari

  

Angriff des hinten stehenden Beines von Uke, Einhaken und dabei Weiterschieben mit dem eigenen Körper, so dass Uke sein Gleichgewicht nach hinten verliert.

 

Absetzen, Entlasten und Heranspringen, Sicheln.

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